Die Firma Kiem begann bereits im Jahre 1961 mit dem Import von Bier aus Böhmen in Tschechien, eines der berühmtesten und traditionsreichsten Bierregionen der Welt und zugleich Geburtsstätte der hellen Biere. Schon damals war die dortige Bierkultur sehr geschätzt und konnte durch Kiem entscheidende Akzente im italienischen Markt setzten, der bis dahin von "Standard Bieren" gekennzeichnet war.
In Tschechien (ehemalsTschechoslowakei) konnte man seinerzeit nur mit Güterwaggons transportieren, weil es für LKW’s keine Genehmigungen gab. Erst ab 1972 begann man mit den ersten Transporten auf der Straße und konnte so die Transportzeiten von 8 - 10 Tagen auf 2 Tage reduzieren.
Auch heute noch ist Budvar (Budejovicky Budvar) eine der wichtigsten Biermarken im Sortiment von Kiem und darf sich als das einzige „Original Czech beer from Budweis“ bezeichnen.
Die Philosophie und die ursprüngliche Idee wurden bestärkt, indem Kiem weitere Biere aufnahm, die eine starke Verwurzelung und Positionierung in der Herkunftsregion hatten. Dies war die Garantie für höchste Qualität und für eine entsprechende Wertschätzung von seiten des Konsumenten.
Im Jahre 1967 setzte sich die grosse Leidenschaft mit dem Import des weltbekannten Hofbräu München fort, Sinnbild für das Oktoberfest und das berühmteste Wirtshaus der Welt, dem Hofbräuhaus am Platzl im Zentrum von München.
Mit der Erweiterung des Bierangebotes in den folgenden Jahren zeigt Kiem erneut seine Berufung und seine Innovationsfähigkeit, diesmal als einer der bedeutensten Pioniere in Italien für deutsche und insbesondere bayrische Biere.
2003 wird ein weiterer Meilenstein gesetzt durch die Intensivierung der Partnerschaft mit den Benediktinermönchen von Andechs, die Verwahrer einer Jahrhunderte alten, bayrischen Biertradition, die sie mit modernster Technik und Know- how weiterführen.
Im Anschluss komplettiert Stiegl aus Salzburg das Portfolio von Kiem. Die Brauerei von Dr. Kiener ist die größte und bedeutenste Privatbrauerei Österreichs.


